Kykladen
WISSENSWERTES UND HOMEPAGES ÜBER DIE KYKLADEN 
(SANTORIN, MYKONOS, NAXOS, PAROS, IOS, MILOS, ANDROS UND DELOS)

WISSENSWERTES ÜBER DIE KYKLADENINSELN

Kykladen - Die Kykladen-Inseln liegen im Herzen der Ägäis und zählen zu den schönsten Inseln Griechenlands. Über 200 Inseln und Inselchen bilden die Kykladen, wovon aber die meisten sehr klein und unbewohnt sind und nicht einmal auf jeder Karte eingezeichnet sind. 24 Inseln sind bewohnt, wovon nur 8 Inseln größer als 100 qkm sind. Insgesamt leben ungefähr 110.000 Menschen auf diesen Inseln. Die Hauptstadt des Bezirks Kykladen ist Ermoupolis (ca. 11.500 Einwohner und damit die größte Ortschaft der Kykladen)) auf der Insel Syros. Einen Flughafen besitzen die Inseln Mykonos, Santorin, Naxos, Paros, Syros und Milos. Die bei Urlaubern beliebtesten Kykladen-Inseln sind Santorin, Mykonos, Naxos, Paros und Ios.
Über mehrere Inseln der Kykladen folgt hier eine kurze Beschreibung:

Andros (ca. 380 qkm - ca. 9.200 Einwohner): Andros ist die nördlichste Kykladeninsel. Sie ist eine der wenigen Inseln, die per Fähre nicht von Piräus angelaufen wird, sondern nur von Rafina (liegt östlich von Athen). Die Insel ist üppig bewaldet, in den Tälern findet man große Zitrus-Plantagen, es gibt viel Wasser und die Häuser haben meist rote Ziegeldächer - alles, was ansonsten kaum auf die weiteren Kykladen-Inseln zutrifft. Und Andros ist eine reiche Insel, denn von hier kamen und kommen mehrere Großreeder und diese lassen ihre Insel durch Stiftungen u.ä. an ihrem Erfolg teilhaben. Der Tourismus ist auf Andros nur wenig ausgeprägt. Andros-Stadt liegt an der Ostküste und ist eine wohlhabende Stadt mit mehreren großen Villen. Die Altstadt ist recht schön und lädt zu einem Spaziergang ein, sehenswert ist das moderne Archäologische Museum.


Delos (nur ca. 3,5 qkm - ca. 20 Einwohner) liegt in der Nähe von Mykonos und ist mit Ausflugsbooten in ca. 30 Minuten zu erreichen. Sie gehört zu den Kykladen-Inseln, ist unbewohnt, baumlos und eine einzige Ausgrabungsstätte (täglich außer montags geöffnet). Ein Besuch ist für diejenigen Pflicht, die sich für Mythologie und Archäologie interessieren. Delos wird als heilige Insel bezeichnet, da hier der Geburtsort von Apollo und Artemis gewesen sein soll. In der Antike war Delos einer der wichtigsten Mittelpunkte der griechischen Kultur und das bedeutendste Heiligtum der griechischen Inselwelt. Die älteste Siedlung stammt aus dem 3. Jh. vor Christi. Die Löwenterrasse ist die bekannteste Sehenswürdigkeit auf Delos (einige der Löwen werden nach und nach restauriert und befinden sich daher nicht auf der Insel). Nachbauten sollen dafür aufgestellt werden bzw. stehen bereits dort. Im Museum werden viele Funde ausgestellt (u.a. Statuen, Skulpturen, Vasen, Mosaiken und Schmuck). Sehenswert sind auch das Theater und das Haus des Hermes. Vom Kynthos-Hügel (113 Meter) hat man einen herrlichen Ausblick und kann bei schönem Wetter Mykonos, Tinos, Naxos, Paros und Syros sehen. Geht man den Hügel Richtung Westen zur Anlagestelle der Ausflugsboote hinunter, kommt man zur antiken Stadt. In den meist noch gut erhaltenen Häusern (z.B. Haus der Masken, Haus der Delphine und Haus des Dionysos) kann man sehr schöne Mosaikböden bewundern.
Noch ein Tipp für die Überfahrt: Mykonos heißt nicht umsonst "die Insel der Winde". Besonders von Juli bis Mitte September, wenn ein starker Wind weht, ist die nur knapp 30 Minuten lange Überfahrt nach Delos für Leute, die leicht seekrank werden, nicht gerade empfehlenswert und kein Vergnügen (ich spreche aus Erfahrung).
Von Paros und Naxos werden ebenfalls organisierte Tagesausflüge angeboten.


Ios (ca. 109 qkm - ca. 2.000 Einwohner) ist besonders bei der eher jungen und jung gebliebenen Urlaubergeneration beliebt. Seit Jahrzehnten ist sie als "die" Insel für Rucksack-Touristen bekannt. Man kann Ios mit Mykonos vergleichen, jedoch ist das Publikum auf Ios jünger. Im Sommer sind nicht selten ca. 10.000 Urlauber gleichzeitig auf der Insel. Antike Stätten sucht man auf Ios vergebens. Wie auf Mykonos hat auch Ios nur zwei Orte: Gialos (Hafenort an der Westküste) und etwas landeinwärts Chora. Beliebt ist die Insel nicht zuletzt wegen der schönen Strände. Die Landschaft ist hingegen kahl und felsig. Kein Wunder, denn die Insel leidet schon lange Zeit unter Wasserknappheit. 
Der Hafenort Gialos hat eigentlich nichts zu bieten. Der Ort Chora (ca. 15 Minuten zu Fuß von Gialos) ist hingegen sehr schön. Viele weiße Häuser ziehen sich einen Felshügel hinauf. Prunkstück ist eine Kirche mit dunkelblauer Kuppel. Hier oben in Chora ist immer etwas los. Jeden Abend und jede Nacht ist Party. Unzählige Tavernen, Clubs und Bars gibt es in diesem kleinen Ort - für Ruhesuchende bestimmt nicht der richtige Platz. Die schönsten Strände sind Koumbara (westlich von Gialos), Valmas (südlich von Gialos) sowie Kolitzani und Milopotamos (unterhalb von Chora). Milopotamos ist ein ca. 1 km langer Strand, der im Hochsommer brechend voll ist - hier hält sich ein Großteil aller Ios-Urlauber auf. Etwas ruhiger geht es da an dem feinsandigen Strand von Maganari zu. Hierher kommt man aber nur mit einem Boot, das jeden Vormittag in diese ca. 1 Stunde entfernt liegende Badebucht fährt. Am späten Nachmittag geht es dann wieder zurück nach Gialos. Einige Tavernen in Maganari vermieten auch Zimmer. Ios ist nur mit der Fähre zu erreichen - u.a. Verbindungen mit Piräus, Kreta, Santorin, Naxos, Paros und einigen anderen Kykladen-Inseln.


Kea (ca. 130 qkm - ca. 2.400 Einwohner): Kea ist eine noch ziemlich ruhige Insel. Nur am Wochenende kommen viele Athener auf diese Insel, die vor der Südspitze Attikas liegt. Vom kleinen Hafenort Korissia sind es etwa 6 km bis zum sehr schönen Hauptort der Insel, der Ioulis heißt. Dieser Ort liegt am höchsten Berg der Insel und zieht sich einen Berg hinauf. In den engen und verwinkelten Gassen ist Autoverkehr verboten, die Autos müssen vor dem Ort auf einem Parkplatz abgestellt werden. Untypisch für die Kykladen sind die roten Dächer der Häuser. Bedeutendste Sehenswürdigkeit ist der Steinerne Löwe, den man von Ioulis in 10 Min. zu Fuß erreicht. Der Löwe wurde im 6. Jh. vor Chr. aus einem Schieferfels gemeißelt und ist ca. 6 Meter lang. Der Sage nach sollte er die Nymphen vertreiben, die nach Kea kamen, um die Männer von Kea für sich zu haben.
Auf Kea gibt es einige schöne Strände - z.B. Ormos Pisses und Koundouros (im Südwesten der Insel) sowie die Sikamia-Bucht an der Ostküste.
Die Hauptfährverbindung besteht zu Lavrio in Attika (in der Nähe vom Kap Sounion). Einige Tragflächenboote fahren auch von und nach Rafina und Piräus.


Milos (ca. 161 qkm - ca. 4.900 Einwohner): Milos ist genauso wie Santorin vulkanischen Ursprungs. Der Tourismus hat auf dieser Insel aber noch nicht den großen Einzug gehalten, obwohl es sehr schöne Strände, malerische Dörfer, Grotten und Höhlen gibt. Wenn man mit der Fähre kommt, legt man in dem Hafenort Adamas an, der in einer großen Bucht liegt. Der Ort selbst zieht sich einen kleinen Hügel hinauf. Adamas ist der touristische und wirtschaftliche Mittelpunkt von Milos. Sehenswert sind der Inselhauptort Plaka (etwas nördlich von Adamas), Tripiti (liegt unterhalb von Plaka - hier findet man die Überreste von Alt-Milos und ganz in der Nähe auch die frühchristlichen Katakomben) und natürlich Kleftiko (eine frühere Piratenbucht mit Steilküste, Grotten, vielen Klippen und der so genannten Smaragdhöhle - dazwischen einige kleine Strände). Schöne Strände sind Paleochori (im Südosten der Insel), Pollonia (im Nordosten) und Chivadolimni (auf der Südseite der Bucht Ormos Milou.
Die Insel hat einen kleinen Flughafen, der ca. 4 km südöstlich von Adamas liegt (tägliche Verbindung von und nach Athen). Fährverbindungen gibt es u.a. von und nach Piräus, Sifnos, Serifos, Syros, Santorin und Ios.


Mykonos (ca. 86 qkm - ca. 10.000 Einwohner) ist im Mittelmeer das "Ibiza" von Griechenland - im Sommer ist jede Nacht Party angesagt. Die Inselhauptstadt mit gleichem Namen bildet dazu eine faszinierende Kulisse (schneeweiße Häuser, enge Gassen und die berühmten Windmühlen). Bemerkenswert ist, dass trotz der vielen Touristen keine nennenswerten Bausünden begangen wurden. Die Strände auf der Insel sind meist feinsandig. Die besten Strände haben so vielsagende Namen wie "Paradise" oder Super-Paradise" und liegen alle an der Süd-Ost-Küste der Insel.
Archäologische Sehenswürdigkeiten hat Mykonos dagegen nicht zu bieten und auch die Natur ist recht trostlos (viele Felsen und keine Bäume). Das ist auch nicht schlimm, denn die meisten Urlauber, die nach Mykonos kommen, wollen sich amüsieren - und dazu bietet diese Insel für jeden Geschmack etwas. Hier lebt man nach dem Motto "leben und leben lassen". Mykonos gilt als die toleranteste Insel Griechenlands, was viele Griechen (mit Ausnahme der Inselbewohner) dazu veranlasst, diese Insel als eine "Sündeninsel" zu bezeichnen und zu meiden. Mykonos ist auch ein Treffpunkt für viele Homosexuelle, Intersexuelle und Transsexuelle aus zahlreichen Ländern. Nacktbaden wird überall geduldet und es gibt viele verrückte Discos, schräge Kneipen und exklusive Bars, die ein intensives Nachtleben garantieren. Erst um Mitternacht erwacht Mykonos-Stadt so richtig. Auf Mykonos findet man aber auch viele der besten Restaurants in der Ägäis. Das Preisniveau ist auf Mykonos hoch. Sehenswert sind in Mykonos-Stadt die vielen schönen Windmühlen, das Stadtviertel "Klein-Venedig" zwischen Hafen und den Windmühlen (erhielt den Namen, weil die Häuser direkt am Wasser stehen) und die Marienkirche Panagia Paraportiani.
Neben Mykonos-Stadt gibt nur noch einen zweiten Ort auf Mykonos und zwar das Dorf Ano Mera, das fast genau in der Inselmitte liegt. Wenn man von dem Trubel aus Mykonos-Stadt kommt, fühlt man sich hier fast wie in einer anderen Welt. Hier geht alles deutlich beschaulicher zu. Sehenswert sind die beiden Klöster Panagia Tourlianis (im Ortszentrum) und Paleokastro (oberhalb des Dorfes gelegen). 
Von Mykonos-Stadt lohnt sich ein Bootsausflug zur kleinen Insel Delos (Überfahrt ca. 30 Minuten). Delos ist eine einzige und interessante Ausgrabungsstätte von größter Bedeutung in der griechischen Geschichte.
Mykonos verfügt über einen Flughafen, auf dem auch internationale Fluggesellschaften landen.


Naxos (ca. 390 qkm - ca. 18.500 Einwohner) ist die flächenmäßig größte und fruchtbarste Kykladen-Insel, die für jeden Urlauber etwas zu bieten hat: kilometerlange feinsandige Dünenstrände, unzählige byzantinische Klöster und Kirchen sowie eine Landschaft, die zu ausgiebigen Spaziergängen einlädt. Die Insel ist recht gebirgig und hat mit dem Zas (knapp über 1.000 Meter) den höchsten Berg der Kykladen. Die ganze Westküste von Naxos-Stadt bis zur Südspitze bietet zahlreiche wunderschöne Sandstrände (z.B. Mikri Vigla, Kastraki, Aliko und Agiassos). Aber auch nördlich von Naxos-Stadt gibt es einige Strände. Trotz der vielen schönen Strände ist Naxos noch eine verhältnismäßig ruhige Insel geblieben und es gibt keinen Massentourismus. Die meisten Bewohner der Insel wohnen in Naxos-Stadt oder in der fruchtbaren nördlichen Hälfte der Insel.
Naxos-Stadt (oder auch Chora genannt) ist ein typisches Kykladen-Städtchen. Hier verbringt im Sommer auch der Großteil der Touristen den Urlaub. Enge Gassen und viele Stufen führen hinauf zum venezianischen Kastell mit mehreren Herrenhäusern , von dem man einen schönen Ausblick genießt. Nördlich der Hafenmole von Naxos-Stadt steht das 6 Meter hohe Tempeltor aus dem 6. Jahrhundert vor Christi. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten der Insel gehören die Kirche Panagia Drossiani aus dem 6. Jh. bei Moni, die Bergdörfer Apirathos und Koronos sowie die Klöster Moni Faneromenis und Panagia Ipsilotera.
Eine Flugverbindung besteht täglich von und nach Athen. Fährenverbindungen gibt es u.a. mit Piräus, Rafina, Mykonos, Tinos, Andros, Paros, Ios und Santorin.


Paros (ca. 198 qkm - ca. 13.500 Einwohner) gehört mit Sicherheit zu den schönsten Inseln der Kykladen und es zentriert sich nicht alles auf einen Ort (wie z.B. auf Mykonos). Besonders schön sind der Hauptort Parikia, der auch Fährhafen ist und der Hafenort Naoussa. Aber auch im Inselinneren gibt es zahlreiche hübsche Dörfer, die einen Besuch lohnen.
In Parikia (liegt in einer kleinen Bucht an der Westküste und hat ca. 4.200 Einwohner) ist im Sommer immer etwas los. Der ursprüngliche Ortskern mit verwinkelten Gassen und zahllosen Kirchen und Kapellen im typischen Kykladenstil wird durch keine Betonbauten zerstört. Die Häuser stammen überwiegend aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Sehenswert ist die Kirche Ekatontapiliani, die aus drei Epochen stammt: der Kapelle Agios Nikolaos aus dem 4. Jahrhundert, der Kreuzkuppelkirche aus dem 6. Jahrhundert und dem Baptisterium aus dem 7. Jahrhundert. Parikia ist eine blumenreiche Stadt - überall blühen Hibiskus und Bougainvillea. 
Naoussa ist ein Fischerdorf (ca. 2.000 Einwohner) und liegt idyllisch in einer großen Bucht im Norden der Insel. Auch hier findet man fast ausschließlich die weißen Kubenhäuser. Besonders am Hafen spielt sich im Sommer das Leben in zahlreichen Tavernen und Cafes ab. Im Umkreis von Naoussa befinden sich auch die schönsten Strände der Insel (z.B. Kolimbitres, Monastiri und Santa Maria) und einige größere und moderne Hotels.
Im Inselinnern sollte man das Schmetterlingstal (südlich von Parikia), in dem im Sommer Tausende von Schmetterlingen anzufinden sind, besuchen. Außerdem lohnt ein Besuch des Bergdorfes Lefkes am Fuße des Profitis Ilias mit seinen zahlreichen engen Gassen, in dem es noch ruhig und beschaulich zugeht. Paros hat einen kleinen Flughafen, der ziemlich weit im Süden der Insel liegt. Es bestehen tägliche Flugverbindungen von und nach Athen. Fährverbindungen bestehen u.a. mit Piräus, Rafina, Naxos, Ios, Mykonos, Tinos und Santorin.


Santorin (ca. 80 qkm, einschließlich der kleinen Inseln im Bereich des Archipels ca. 92 qkm - 14.500 Einwohner) wird in Griechenland Thira genannt und ist die wohl schönste und außergewöhnlichste Insel der Kykladen, meines Erachtens sogar ganz Griechenlands. Die heutige Insel entstand aus einer der wohl größten Naturkatastrophe der Geschichte ca. 1600 vor Christi, als ein gigantischer Vulkanausbruch die damalige Insel auseinander brechen ließ. 100 Meter hohe Flutwellen sollen dabei sogar verheerende Schäden auf Kreta und der dortigen Kultur angerichtet haben. Heute liegen um den bis zu 400 Meter hohen Krater die Insel Santorin sowie die kleinen Inseln Thirasia und Aspronisi. Im Krater befinden sich dann auch noch die Inseln Palea Kameni und Nea Kameni, die Jahrhunderte später durch weitere Tätigkeiten des Vulkans an die Wasseroberfläche kamen. Die Caldera (das mit Wasser gefüllte Vulkanbecken) hat eine Fläche von ca. 84 qkm. Am Kraterrand von Santorin liegen die sehr schönen Orte Fira (Hauptort der Insel) und Oia (ausgesprochen: Ia). Ein Spaziergang durch diese Orte entlang des Kraterrandes bleibt unvergesslich und es bieten sich immer wieder wunderschöne Fotomotive - fantastische Panoramablicke und Sonnenuntergänge, leuchtend weiße Häuser auf verschiedenen Ebenen, blaue Kirchen-Kuppeln und verschlungene Gassen. Viele Ferienwohnungen, Pensionen und kleinere Hotels liegen direkt am Kraterrand - diese Unterkünfte haben aber auch einen ziemlich hohen Preis pro Übernachtung.

 

Blick vom Balkon unserer Unterkunft in Fira
Ein herrlicher Blick vom Balkon unserer Urlaubsunterkunft  in Fira
Blick vom Balkon unserer Unterkunft nach Links
Und hier ein Blick vom Balkon zur linken Seite
Auf der Frühstücksterrassse mit Ausblick
Auch von der Frühstücksterrasse ist der Ausblick wunderschön
Abendessen bei Sonnenuntergang in Fira
Abendessen am Kraterrand bei Sonnenuntergang in Fira
Esel und Muli sind die Fortbewegungsmittel in Fira
Ein "Hauptverkehrsmittel" am Kraterrand von Fira: Esel und Muli
Serpentinen hinunter zum kleinen Hafen in Fira
Ca. 700 Stufen führen in Serpentinen hinunter zum Hafen von Fira
Ausblick im Ort Imerovigli
Ausblick in Imerovigli
Die Häuser ziehen sich den Kraterrand hinunter
Die Häuser liegen in Stufenform am Kraterrand von Imerovigli
Imerovigli: Blick auf die Caldera
Imerovigli: Blick auf die Caldera

In Fira reiht sich ein Geschäft an das nächste (darunter auch viele Nobelgeschäfte internationaler Marken), was wahrscheinlich mit den vielen Gästen von den Kreuzfahrtschiffen zusammenhängt, die fast täglich vor Santorin liegen (die Luxusliner können dabei nicht vor Anker gehen, da das Wasser im Vulkan zu tief ist, sie müssen daher an Bojen festmachen). Zum kleinen Hafen geht es ca. 700 Stufen hinunter. Man kann aber auch auf einem der vielen Maultiere den Weg zurücklegen oder mit einer Seilbahn fahren. Etwas ruhiger geht es in den Orten Firostefani und Imerovigli zu, die direkt an Fira angrenzen. Oia liegt hingegen an der Nordspitze der Insel und ist vielleicht noch einen kleinen Tick schöner. In Oia gibt es zahlreiche Höhlenwohnungen, die in den letzten Jahren in Appartements für Urlauber umgebaut wurden. Dieser Ort hat mehrere Kunsthandwerksläden, Bildergalerien und Boutiquen. Sehr viele Tagesausflügler von den Kreuzfahrtschiffen haben daher einen Ausflug nach Oia gebucht. Die unzähligen Busse, die die Ausflügler nach Oia bringen sorgen dann auch dafür, dass es sich nicht selten bereits einige Kilometer vor Oia auf der Straße in den Ort staut, denn die Straße, die durch Oia führt ist schon arg eng... Erst wenn die Tagesausflügler mit den Bussen wieder zurück zum Kreuzfahrtschiff aufbrechen, wird es deutlich angenehmer in Oia (ich spreche aus eigenen Erfahrungen).

Verkehrsstau vor Oia
Verkehrsstau vor Oia - und wir mit unserem Mietwagen mittendrin.
Für die letzten 4 Kilometer haben wir ca. 1,5 Stunden benötigt!

Endlich in Oia angekommen wurden wir aber schnell entschädigt:

Höhlenwohnung in Oia
Eine herrlich gelegene Höhlenwohnung als Urlaubsdomizil in Oia
weiße Häuser und blaue Kuppel von Kirchen in Oia
Das Sinnbild der Kykladen: weiße Häuser und blaue Kirchenkuppeln
in Oia: Blick auf die Caldera
Oia: Blick auf die Caldera

Im Inselinneren lohnt ein Besuch des Dorfes Pirgos, das auf einem Hügel liegt. Hier befindet sich auch der Profitis Ilias, der mit 567 Metern höchste Berg der Insel. Daneben ist noch Exo Gonio ein sehenswertes Dorf. Im Süden der Insel kann man eine einmalige Ausgrabungsstätte besichtigen: Akrotiri ist eine durch den 1600 vor Christi ausgebrochenen Vulkan zerstörte Siedlung, die erst 1967 entdeckt und zum Teil freigelegt wurde. Da sie durch eine Bimssteinschicht begraben wurde, ist sie die bisher einzige entdeckte intakte Stadt aus der Bronzezeit. Die Ausgrabungsstätte ist überdacht, damit Witterungseinflüsse sie nicht zerstören. Bisher wurde nur ein Teil der ganzen Siedlung freigelegt, doch was man zu sehen bekommt ist sehr beeindruckend. Unterhalb von Akrotiri befindet sich der "rote Strand". Besonders beeindruckend sind die roten bis rotbraunen Felswände, die die Bucht landsseitig umgeben.

roter Strand auf Santorin
Der "rote Strand" mit den beeindruckenden rotbraunen Felswänden.
überall stößt man auf Santorin auf blaue Kirchenkuppeln
Überall auf Santorin: blaue Kirchenkuppeln
  das Dorf Exo Gonio auf Santorin
Im Inselinneren von Santorin: das Dorf Exo Gonio

Baden kann man auf Santorin am besten aber an der Ostküste. Besonders schön ist der Strand von Kamari, ein schwarzer Lava-Strand. Im Ort Kamari gibt es zahlreiche Hotels und Tavernen. Den Strand von Perissa finde ich persönlich nicht so schön, da er doch ziemlich steinig ist.
Santorin hat einen Flughafen, der an der Ostküste liegt. Es gibt innergriechische Flugverbindungen mit Athen, Rhodos, Mykonos und Kreta. Zahlreiche Chartermaschinen landen ebenfalls auf Santorin. Fährverbindungen bestehen u.a. mit Piräus, Naxos, Paros, Mykonos, Rhodos und Kreta.


Sifnos (ca. 73 qkm - ca. 2.600 Einwohner): Sifnos gehört zu den westlichen Kykladen und ist eine sehr schöne Insel, die in den letzten Jahren einen touristischen Aufschwung erlebt hat. Sie ist wesentlich grüner als die Nachbarinseln. Der Hafenort Kamares liegt an der Westküste und ist im Sommer ziemlich überlaufen. Der Hauptort Apollonia liegt im Inselinneren auf der Ostküstenseite und ist ein sauberes typisches Kykladen-Dorf mit engen Gassen, weißen Kapellen und schönen Häusern. In der Nähe liegt das Dorf Artemonia, in dem viele Patrizierhäuser stehen. Hier wohnen die gut betuchten Leute von Sifnos. Im Dorf Exambela sollte man das Kloster Panagia tis Vrisis besuchen. Auf der Insel gibt es auch mehrere sehr schöne Strände - z.B. Plati Gialos im Süden der Insel, am Hafenort Kamares und in der Nähe des Dorfes Faros. Berühmt ist Sifnos für die Töpferkunst.
Fährverbindungen bestehen u.a. mit Piräus, Milos, Ios, Santorin, Paros und Serifos. 


 Syros (ca. 86 qkm - ca. 21.000 Einwohner): Syros ist eine recht kleine Insel, mit ca. 20.000 Einwohnern aber dicht besiedelt, liegt fast in der Mitte der Kykladen und hat mit Ermoupolis (ca. 14.000 Einwohner) die Bezirkshauptstadt der Kykladen. Wenn man mit der Fähre den Hafen von Ermoupolis anläuft, bietet sich ein traumhafter Blick auf diese Stadt. Die Häuser (viele Patrizierhäuser) ziehen sich an zwei Hügeln hinauf, auf deren Kuppeln eine katholische Bischofskirche und die orthodoxe Kathedrale stehen. Die Stadt hat einiges zu bieten: die marmorgepflasterte Platia Miaouli, das Archäologische Museum (befindet sich im klassizistischen Rathaus) und das Apollontheater (Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut und eine - kleine - Kopie der Mailänder Scala). Aber viele der schönen Häuser stehen mittlerweile leer und verfallen so langsam.
Der Norden der Insel ist kaum besiedelt. Der Ort mit dem schönsten Strand heißt Galissas und liegt an der Westküste.
Syros hat einen Flughafen, der etwas südlich von Ermoupolis liegt und eine schnelle Verbindung mit Athen bietet. Daneben laufen sehr viele Fähren Syros an (liegt wahrscheinlich an der zentralen Insellage). Hier einige der Verbindungen: Piräus, Rafina, Mykonos, Tinos, Paros, Naxos, Ios, Santorin und Milos.


Tinos (ca.194 qkm - 8.500 Einwohner): Tinos wird auch "die heilige Insel der Ägäis" oder "das griechische Lourdes" genannt und ist jedes Jahr am 15. August (Maria Entschlafung) ein Wallfahrtsort für Tausende von gläubigen Orthodoxen. Grund dafür ist, dass auf Tinos im Jahr 1823 eine mehre Jahrhunderte alte Marienikone oberhalb von Tinos-Stadt gefunden wurde. An dieser Stelle befindet sich jetzt  die palastähnliche Kirche Panagia Evangelistria mit der Ikone, zu der eine Wallfahrtsstraße führt. Die Gläubigen, die jährlich nach Tinos kommen, haben der Insel zu einem gewissen Wohlstand verholfen. Ausländische Touristen sind immer noch in der Minderheit. Nördlich von Tinos-Stadt liegen zahlreiche schöne Dörfer um den ca. 540 Meter hohen Exombourgo. Weiter im Norden (an der Westküstenseite) befinden sich die Marmordörfer (z.B. Kardiani und Pirgos).

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Kykladen Inselhüpfen
Allgemeine Informationen zum Inselhüpfen auf den Kykladen u.a. über Anreisemöglichkeiten, Fortbewegung, Unterkünfte, die verschiedenen Insel usw.

Die Kykladen-Inseln
Alle Inseln der Kykladen (u.a. Mykonos, Santorin, Naxos, Paros, Ios, Andros, Tinos) - mit Tipps rund um die Inseln, Tipps zur Anreise und allem Wissenswerten von Bernd Grünewald.

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Kykladen
"Typisch griechisch!" Auf die Kykladen trifft dieses gängige Klischee vielleicht noch am ehesten zu. Die steinig-ausgedörrten Berg- und Hügelmassive ohne Baum und Strauch, die zahllosen Kirchlein und Kapellen mit lichtblauen Kuppeln sowie Dutzende und Aberdutzende von Sandstränden jeder Größenordnung, die erwärmt von der sengenden Sonne an einem tiefblauen Meer liegen, laden zum Träumen und zum Entspannen ein. Dagegen bestehen die Ortschaften aus verwinkelten Labyrinthen und schneeweißen Würfelhäusern mit Terrassendächern und engen Stufenwegen, auf denen ein Maulesel das Treppensteigen neu lernen muss. Dem nicht genug, soll das malerische Kolorit und die dichte Atmosphäre der Kykladensiedlungen schon immer Künstler und Architekten inspiriert haben. Erneut fragte sich Eberhard Fohrer, was wirklich dran ist an den Klischees, die über diese griechische Inselgruppe in Umlauf sind!
Autor: Eberhard Fohrer, 696 Seiten, 319 Fotos, 63 Detailkarten.
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Griechische Inseln
Kykladen (Andros, Antiparos, Anafi, Amorgos, Folegandros, Ios, Iraklia, Kea, Kimolos, Kithnos, Milos, Mykonos, Naxos, Paros, Santorin, Serifos, Sifnos, Sikinos & Tinos) sowie Kreta.

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Geschichten und Bilder von den Kykladen.

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Reiseberichte von den griechischen Inseln - u.a. auch Kykladen und Dodekanes.

Kykladen-Fan-Seite
Fanseite über die Kykladen Inseln, die Jahr für Jahr nach jedem Kykladen Segelurlaub erweitert wird.

Im Reich des Poseidon
Auf der Homepage von Frank werden zahlreiche griechische Inseln vorgestellt - u.a. auch mehrere Kykladen-Inseln.

Tierschutzverein Santorini e.V.
Der TSV Santorini e.V. rettet Hunde - vorwiegend Welpen und Jungtiere - von der griechischen Insel Santorin in private Pflegestellen und vermittelt sie von dort in ein liebevolles Zuhause.

SANTORIN


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Santorini Island Guide
Viele Informationen rund um die Kykladeninsel Santorin in englischer Sprache.

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Santorin
Schon der erste Anblick fasziniert: Unvermittelt steigen aus dem tiefblauen Meer 300 Meter hohe Kraterwände auf, hoch oben klammern sich schneeweiße Häuserwürfel an die brandroten Kämme. Santorini, das südlichste Mitglied der Kykladeninselgruppe, ist der bizarr geformte Restkörper eines gigantischen Vulkans, der um 1625 v. Chr. in einer der gewaltigsten Eruptionen der Weltgeschichte ausbrach. Die einzigartige Landschaft, aber auch die großartigen Ausgrabungsfunde – darunter viele herrliche Wandfresken, die Tausende von Jahren unter einer 60 Meter dicken Bimssteinschicht verschüttet lagen – haben Santorini zu einem beliebten Ziel des Mittelmeerraumes gemacht. Grund genug, die hochinteressante Insel einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Das bewährte Autorenteam Schönrock & Fohrer gibt in seinem neuen Handbuch detaillierte Informationen zu Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Badestränden, Hotels und Tavernen und lädt den Leser darüber hinaus zu Wanderungen ein.
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NAXOS

Naxos Images
Viele Fotos von der Insel Naxos (in englischer Sprache)
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Naxos Island
Informationen über die Insel Naxos (in englischer Sprache).

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Naxos Hotels
Homepage mit den Hotels auf der Insel Naxos einschließlich Buchungsmöglichkeit (in englischer Sprache)

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Studios & Apartments auf Naxos - Nähe Agios Georgios Beach.

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Ferienhaus auf Naxos. 300 m Strandentfernung. Beschattete Veranda mit wunderschöne Blick auf die Ägäïs und auf die Nachbarinsel Paros. Terrasse mit Garten (160 qm) und einen Parkplatz. 

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Viele Informationen über die Insel Naxos (u.a. Strände, Sehenswürdigkeiten, Museen, Hotels, Restaurants und Tavernen) findet man auf dieser Homepage in englischer Sprache.

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Naxos
Naxos – das heißt Badevergnügen an prächtigen Stränden, Klettertouren auf den höchsten Berg des Archipels und Wander- und Bootsausflüge in die Einsamkeit. Dazu gibt es üppige Gärten und Ebenen nebst rauen, zerklüfteten Gebirgszügen und unzählige antike sowie mittelalterliche Sehenswürdigkeiten. Die größte und landschaftlich bunteste Kykladen-Insel, die Ihnen Dirk Schönrock vorstellt, bietet ein vielfältiges Programm abseits vom häufigen Massentourismus in Griechenland. Und das Beste dabei: Obwohl der große Urlauberstrom bislang ausgeblieben ist, kann man in modernen Unterkünften wohnen, in vielen verlockenden Tavernen ausgiebig schlemmen und mancherorts sogar ein ausgeprägtes Nachtleben genießen. Ausflugstipps zur Nachbarinsel Paros sind außerdem im diesem Buch enthalten.
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PAROS

Paros
Deutschsprachige Seite mit allen Infos rund um die Kykladeninsel Paros.

Paros Island
Informationen über Paros in englischer Sprache.

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Familienhotel in Abelas - nur wenige Kilometer von Naoussa entfernt (in englischer Sprache).

SIFNOS

Hellas-Service
Hier werden unter anderem griechische Sprachkurse in Kiel in Griechenland (Inseln Sifnos und Poros) angeboten.

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ANTIPAROS

Antiparos-Seite
Eine bebilderte Antiparos-Seite von Rüdiger Kroll, einem Fan der Kykladeninsel Antiparos.

MILOS

Milos-Infos
Alles über die Insel Milos - Strände, Orte, Sehenswertes und Tipps für den Urlaub mit Kindern.

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Milos-Travel
Informationen über die Kykladeninsel Milos (in englischer Sprache).

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Ios-Island
Eine Homepage in englischer Sprache mit reichlich Informationen über Ios (u.a. Hotels, Restaurant, Anreise, Einkaufsmöglichkeiten sowie Geschichte und Kultur).

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SERIFOS

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ANDROS

Andros
Informationen über die Kykladen-Insel Andros.

Andrina Tours  
Auf dieser Homepage erfährt man viel Wissenswertes über die Kykladeninsel Andros.

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